Über uns

Von Angst, Wut und Liebe zur inneren Freiheit.

Wir sind Diane & Sascha — die Gründer von Wutwunder. Unsere Mission ist es, Menschen zu zeigen, dass Wut und Angst keine Feinde sind, sondern Wegweiser zurück zu sich selbst.

Wir wissen das nicht nur aus Büchern. Wir wissen es, weil wir selbst genau dort waren.

Wie wir wurden, wer wir sind.

Als wir uns 2012 kennenlernten, wurden wir direkt zur Patchwork-Familie. Vier Jungs aus unseren früheren Beziehungen, unterschiedliche Erfahrungen, unterschiedliche Wunden, unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Familie sein soll.

Die ersten Jahre waren laut. Schön. Manchmal wunderschön und manchmal einfach nur überfordernd.

Wir mussten lernen zuzuhören, Grenzen zu respektieren und Verantwortung zu tragen – ohne uns dabei selbst zu verlieren. Das ist uns nicht immer gelungen. Aber wir haben es versucht. Immer wieder.

2016 kam unsere gemeinsame Tochter zur Welt, 2019 unser gemeinsamer Sohn. Aus zwei Welten wurde langsam eine echte Herzensfamilie.

Und gleichzeitig merkten wir, wie sehr alte Muster, Ängste und innere Überforderung ein Leben beeinflussen können. Nicht nur bei uns — sondern eigentlich bei fast jedem Menschen, den wir kannten.

Sascha erzählt

Vom Bau zur Berufung.

Ich war schon immer fasziniert von Menschen. Von Verhalten. Von Emotionen. Von dem, was hinter der Oberfläche steckt.

Nur hat mein eigener Weg erstmal komplett anders ausgesehen.

Die Schule lief nicht gut. Nicht weil ich nicht wollte — sondern weil das System für mich einfach nicht funktioniert hat. Eine klassische akademische Laufbahn war damit früh vom Tisch. Also landete ich auf dem Bau. Kanal- und Straßenbau, körperliche Arbeit, lange Tage.

Nach außen war ich einfach ein Arbeiter.

Aber innerlich habe ich ständig beobachtet. Gespräche, Körpersprache, wie Menschen auf Druck reagieren, was sie wirklich meinen wenn sie etwas sagen. Freunde, Bekannte, Kollegen — sie kamen immer wieder zu mir mit ihren Problemen. Irgendwie hatte ich schon damals ein Gespür dafür, was jemanden wirklich beschäftigt.

Während die anderen Feierabend machten, saß ich mit Büchern über Psychologie, Verhalten, den menschlichen Körper. Kein Plan dahinter. Einfach das, was mich zog.

Irgendwann habe ich diesen Impulsen ernsthafter nachgegeben. Ich absolvierte die Heilpraktiker-Ausbildungen für Psychotherapie und Psychosomatik, zusätzlich die Ausbildung zum Liebscher & Bracht Schmerztherapeuten.

Die klassische Heilpraktiker-Prüfung habe ich am Ende nicht abgelegt — und das sage ich offen. Weil ich nichts darstellen will, was ich nicht bin.

Was ich stattdessen aufgebaut habe, ist echte Erfahrung. Aus echten Gesprächen, echten Krisen, echten emotionalen Prozessen — nicht nur aus Büchern, sondern aus dem Leben.

Lange blieb das eine Nebenrolle. Das Leben ließ erstmal andere Dinge in den Vordergrund rücken.

Heute, mit Wutwunder, verstehe ich, warum all diese Wege notwendig waren. Um echte Lebenserfahrung zu sammeln. Um zu verstehen, wie Schmerz, Zweifel und Neuanfang wirklich funktionieren – nicht aus der Theorie, sondern am eigenen Leib.

Diane erzählt

Geben bis nichts mehr übrig war.

Ich habe immer gerne für andere gesorgt. Das war nie eine Entscheidung — das war einfach wer ich bin.

Als wir nach Deutschland zurückkamen, war Saschas Mutter krank. COPD. Anfangs waren es kleine Dinge — einkaufen gehen, in der Wohnung helfen, einfach da sein. Das war selbstverständlich für mich.

Dann kam die Diagnose Krebs. Und mit ihr wurde es mehr. Immer mehr.

Irgendwann zog sie bei uns ein. Eine Zeit lang ging das gut. Aber da waren auch die Kinder, der Alltag, die Überforderung die eh schon da war — und Saschas Mutter konnte nicht mehr alleine die Treppe hinunter. Sascha hat sie am Anfang noch huckepack getragen, aber irgendwann ging auch das nicht mehr.

Es war eine schwere Entscheidung. Am Ende zog sie zu Saschas Bruder, der im Erdgeschoss wohnt und wo sie jederzeit in den Garten konnte. Das war das Richtige für sie. Aber leicht war es nicht.

Kurz danach schloss ich meine LG1- und LG2-Qualifikationen in der Pflege ab und begann in der mobilen Altenpflege zu arbeiten.

Diese Arbeit hat mich tief berührt. Viele der Menschen, die ich begleitet habe, blühten regelrecht auf. Ihre Geschichten, ihre Dankbarkeit — das war etwas, das sich wirklich richtig angefühlt hat.

Aber dass das nicht gut gehen konnte, war im Nachhinein klar. Ich war schon leer, bevor ich anfing. Ich habe zu viel gegeben. Immer mehr. Bis irgendwann nichts mehr für mich selbst übrig war.

Ich verlor mich. Schneller als ich dachte.

Am Ende stand eine Depression. Dunkel, schwer, verwirrend. Und gleichzeitig — das habe ich erst später verstanden — war genau das der Moment, ab dem sich wirklich etwas verändern durfte.

Unser Stop

Was uns zusammen stoppte.

2018 gründeten wir eine Galabau-Firma, die wir mit Leidenschaft führten.

Vier Jahre später verkauften wir alles. Den Hausstand, die Firma, die Sicherheit. Wir kauften ein Wohnmobil und wollten mit unseren Kindern endlich frei leben.

Portugal sollte der Anfang sein.

Stattdessen kam Angst — ohne erkennbaren Grund und ohne Vorwarnung.

Wir fuhren weiter nach Spanien, zu Dianes Familie. Dann zurück nach Deutschland. Doch die Angst blieb. Und mit ihr kamen Überforderung, Wut, Druck — und irgendwann Depressionen.

In dieser Zeit hörten wir zum ersten Mal wirklich auf weiterzumachen.

Wir schauten hin. Auf unsere Muster, unsere Trigger, unsere Wut, unsere Ängste. Auf das, was wir jahrelang weggedrückt hatten. Sascha wurde zu Dianes Spiegel und Begleiter. Und beide lernten wir etwas, das wir vorher nur theoretisch kannten:

Wut ist oft nicht das Problem. Angst auch nicht. Sie sind Signale eines Menschen, der zu lange funktionieren musste — und irgendwann den Kontakt zu sich selbst verloren hat.

wie alles entstand

Wie Wutwunder entstand.

Alles entstand aus unserem eigenen Schmerz.

Wir begannen alles zu verbinden: Saschas Wissen über Psychosomatik, emotionale Muster und Körperarbeit — und Dianes emotionale Tiefe, ihre Lebenserfahrung und das, was sie selbst durchgekämpft hatte.

Viele Ansätze funktionierten dabei nicht. Manches half kurzfristig, anderes veränderte alles. Aus diesem ehrlichen Ausprobieren wurde schließlich das, was heute Wutwunder ist.

Wir geben Menschen keine fertigen Antworten. Wir sagen ihnen nicht, wer sie sind oder was sie fühlen sollen. Wir schaffen Räume, Impulse und neue Sichtweisen — damit das eigene System wieder anfangen kann, sich selbst zu verstehen.

Denn echte Veränderung passiert meistens nicht dann, wenn jemand dir erklärt wer du bist. Sondern dann, wenn du dich selbst wieder fühlen kannst.

unser ansatz

Der Weg zurück zu dir

Was aus unserem eigenen Schmerz entstand, ist über die Jahre zu einem klaren Weg geworden. Kein Zufallsprinzip. Eine Methode.

Wir zupfen nicht nur das Unkraut – wir gehen an die Wurzel.

Wenn jemand explodiert, sich zurückzieht oder einfach nur funktioniert, obwohl innerlich nichts mehr geht – dann fragen wir nicht „Wie wird dieses Verhalten weg?“. Wir fragen: Was will dieses Signal dir eigentlich sagen?

Deshalb sprechen wir bewusst über dein Nervensystem. Über das, was wirklich passiert, wenn Wut hochkocht oder Angst dich lähmt – Cortisol, Amygdala, ein System im Dauer-Alarm. Nicht um dich mit Fachbegriffen zu beeindrucken. Sondern weil du erst verstehen kannst, was in dir passiert, bevor du es wirklich verändern kannst.

Und wir arbeiten auf drei Ebenen gleichzeitig – Erkenntnis, Erfahrung, Integration. Verstehen allein verändert nichts. Fühlen allein hält nicht lange. Erst wenn beides in deinem Alltag ankommt, wird aus Wissen echte Veränderung.

Kein Fertigrezept, das bei jedem gleich funktioniert. Sondern ein Weg zurück zu dir selbst – Schritt für Schritt, auf allen drei Ebenen.

dein Vertrauen in uns

Warum du uns vertrauen kannst.

Wir leben, was wir lehren.

Alles, was du in Wutwunder lernst, haben wir selbst durchlebt — als Paar, als Eltern, als Patchwork-Familie.

Erfahrung trifft Fachwissen.

Diane bringt die emotionale Tiefe und Lebenserfahrung mit, Sascha das therapeutische Fundament aus Heilpraxis, Psychosomatik und Körperarbeit.

Wir zeigen auch, was wir nicht sind.

Sascha hat die Heilpraktiker-Prüfung nicht abgelegt. Diane ist keine Therapeutin. Wir sagen dir das offen — weil wir lieber echt sind als perfekt.

Keine Schnelllösungen.

Was hier entsteht, braucht Zeit. Wir begleiten dich durch echte Prozesse — keine Affirmationen, keine Kacheln, keine Tipps die drei Wochen halten.

Unser Versprechen.

Wir glauben nicht daran, Menschen zu reparieren.

Wir glauben daran, dass die meisten Menschen nie wirklich gelernt haben, sich selbst zu verstehen.

Deine Wut ist nicht gefährlich. Deine Angst ist nicht falsch. Beide sind Türen zu deinem wahren Selbst.

Genau dabei möchten wir dich begleiten — mit echten Erfahrungen, ehrlicher Arbeit und Wissen, das nicht nur gelernt, sondern gelebt wurde.

Wut & Angst sind nicht das Ende. Manchmal sind sie der Anfang von allem.